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Ein paar Frühdienste hat Seniorrita nun schon hinter sich.
Statt zu Fuß von Etage zu Etage, hetzt rast sie nun Wohnung zu Wohnung, immer auf der Hut vor bösen Blitzgeräten, und mit der Zeit im Nacken,..
Da sie das nette Dienstwägelchen nicht gleich zu Schrott fahren will hält sie sich auch an die Vorschriften, was das ganze Zeitproblem aber wiederum nicht wirklich besser macht,..
alles ist penibel geplant,.. also wenn Frau Müller-Maier-Schulze heute halt keinen so guten Tag hat und sie fürs laufen ins Bad statt der geplanten 30 sek. diesmal 5 min. braucht, verschiebt sich mein Feierabend wieder weiter nach hinten,..
dann bin ich beim nächsten Patienten schon mal 10 min. zu spät,.. (die anderen 5 Minuten gehen derzeit noch für zeitweise unkoordiniertes arbeiten drauf)

Jetzt rechne man das ganze auf 15-20 Patienten auf und man bekommt leicht Panik,..
spätestens nach dem 5. Patienten..
Okay… ganz so schlimm ist es dann doch nicht, zwei, drei mal hab ich angerufen das ich mich etwas verspäte,.. aber den Kopf hat mir bisher noch keiner abgerissen..

Aber mal ehrlich macht ihr mal eure Arbeit nach einem strengen Zeitplan,.. 8,00 dort, 8,08 da 8,24 hier…
Und dann immer,..aus m Auto,.. in Wohnung flitzen,.. zurück,.. ins Auto,.. weiter geht s..
Irgendwie extrem gewöhnungsbedürftig!
Ich arbeite doch mit Menschen nicht mit Maschinen…

Ob ich für diese Art Pflege wirklich der Typ bin?
…Derzeit stell ich mir grad diese Frage…

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