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Auch ein mögliches Arbeitsfeld für Altenpfleger und das, in welches Seniorrita derzeit (noch) den größten Einblick hat.
Und andererseits auch am wenigsten, denn irgendwie sind da rechtlich viele Dinge nicht so klar geregelt findet sie. (vergleicht man es mit einem Pflegeheim)
Eigentlich gehören die meisten betreuten Wohnen einem ambulanten Pflegedienst an, also gelten demnach auch die Verordnungen für die ambulante Pflege.
Diese unterscheiden sich teilweise stark von denen für ein Pflegeheim.
Es ist ein Unterschied ob man erst einmal in eine Wohnung fahren muss und dadurch logischerweise nicht immer sofort oder mehrmals in der Stunde nach einem Patienten sehen kann,..
In einem Betreuten Wohnen wäre dies dagegen, ähnlich wie in einem Heim, möglich.
Betreute Wohnen können ein super Arbeitsplatz sein.
Man muss nicht umher fahren, statt dessen erreicht man seine Patienten zu Fuß oder per Fahrstuhl.
die Arbeitszeiten sind meist ähnlich der stationären Pflege im 8 Stunden Schichtsystem.
Die Häuser sind meist im Erdgeschoss mit einem Gemeinschaftsraum ausgestattet, so dass die Möglichkeit zur gemeinsamen Mahlzeiteneinnahme, Kaffeekränzchen oder Feiern, mit anderen Hausbewohnern besteht.
Als Pflegefachkraft sollte man sich hier also auch nicht zu schade sein mal den Tisch zu decken oder den Geschirrspüler auszuräumen.
Da viele Hausbewohner noch relativ fit sind und sich größtenteils auch noch selbst versorgen können, ist dieser Arbeitsbereich körperlich wesentlich leichter zu ertragen als beispielsweise ein Pflegeheim.. sieht man mal vom nächtlichen Fußbodenreinigen ab, nach dem Seniorrita immer erstmal ne mind. 5 minütige Pause braucht
Ergo hat man meist auch mehr Zeit zur Verfügung. (..aber das mag von Haus zu Haus auch variieren,..)
Oft ist man allerdings allein für das gesamte Haus zuständig, wenn es dann keine klaren Regelungen bezüglich Hilfen im Notfall gibt ist man ganz schön aufgeschmissen..
Seniorrita hatte also nach besagtem Nachtdienst nun ein Vorstellungsgespräch..
Die Nacht ging schnell rum, denn Arbeit gab es auch genug und in den Pausen kreiselten die Gedanken schon um die potientielle neue Arbeitsstelle.
Irgendwie bekam sie es dann auch noch auf die Reihe frisch geduscht und mit den wichtigsten Unterlagen (die sie auf die schnelle fand) dort zu erscheinen..
Der erste Eindruck war gut, scheinbar von beiden Seiten, der Probetag den wir dann noch abmachten schien nur noch pro forma zu sein,
..bzw. für mich,..damit ich mir ein Bild machen könne..
Eigentlich hatte Seniorrita ja nur im Notfall vor sich etwas in der ambulanten Pflege zu suchen,..
..aber wer nicht wagt, der nicht gewinnt ![]()
Und mittlerweile hat man ja auch schon Berufserfahrung oder sowas..
Das Gespräch mit der PDL und den beiden Chefs verlief gut, sogar die Möglichkeit einer Weiterbildung zum Praxisanleiter bestünde und dieses Glück hat man nicht mehr oft bei einem neuen Arbeitsplatz.. (meist sind diese “Stellen” schon besetzt)
Besonderen Wert würde auf Teamarbeit gelegt, so wurde betont..
Die potientiell neuen Kollegen schienen auch ganz nett..
..punktum ein relativ guter erster Eindruck..
..Ob dieser trügt wird sich zeigen..
Nun steht es jedenfalls fest, Seniorrita hat ab dem 15. November einen neuen Job, und färt mit ihrem Dienstwägelchen zu den Patienten.
Langweilig wird es wohl nicht werden, aber mal sehn…
Seniorrita hatt sich eigentlich vorgenommen ab Januar nächsten Jahres einen neuen Job zu suchen, so kann sie noch in Ruhe verschiedene Dinge klären, ohne viel Stress in eine kleine ruhige Wohnung in Kleckersdorf ziehen und sich dann dort in der Umgebung ein passendes neues Arbeitsfeld suchen.
Aber, erstens kommt es anders, und zweitens als man denkt,..
So hatte Seniorrita vor gut 2 Wochen Nachtdienst, als kurz vor Dienstbeginn eine liebe Frendin anrief, sie arbeitet bei einer größeren bekannten Hilfsorganisation.
Für einen ihr untergeordneten und gut bekannten ambulanten Pflegedienst bräuchten sie dringend eine Fachkraft, meinte sie..
..ambulant?..
..Eigentlich ja nicht so Seniorritas Ding,..
Autofahren kann sie zwar, aber die Innenstadt meidet sie immer so gut es geht und auch sonst sind die Erinnerungen aus früheren Praktikas in der ambulanten Pflege, doch eher düster..
Die Freundin kennt die Leute dort, die wären alle wirklich in Ordnung,.. Innenstadt müsste ich auch nicht fahren, wären hauptsächlich Randgebiete,..und Doppeldienste gäbe es auch keine soweit sie weiß, beschwichtigte sie mich…
Der Verdienst wäre okay, und auch andere Faktoren klangen ganz gut.
Also warum nicht,.. anschauen kann man sich das ganze ja mal.
Und da Seniorrita ja spontan ist und laut Freundin alles relativ schnell gehen musste, hatte Seniorrita für den nächsten Tag einen Vorstellungstermin,..
Nach dem Nachtdienst?.. ohne großartig Unterlagen u.s.w…?
“Ja, kein Problem, die wissen dass du aus der Nacht kommst,.. alles ganz locker…”
okay…..
Naja, anschauen kann man sich das ganze ja, denkt sich Seniorrita..
Seniorrita hat hier schon öfter geschrieben dass sie sich etwas neues suchen will,..
Nein im Grunde muss,..
Über den Job und den Chef schimpfen kann man immer, und eigentlich geht ihr sowas bei andern auch auf den Keks,..
Darum geht es ihr aber eigentlich gar nicht.
Es gibt Dinge die in einem Unternehmen stimmen müssen, gerade im Pflegebereich,..
Einige taten dies zu Anfang, über andere konnte man hinwegsehen.., weil anderes dafür stimmte,..
Mittlerweile aber hat sich dermaßen viel angehäuft dass Seniorrita hier die Notbremse ziehen muss, sonst kann sie bald nur noch als bessere Hilfskraft in der Pflege arbeiten, oder lässt es gleich ganz.
Warum sie es dann dennoch so lang dort ausgehalten hat?..
Weil sie Zeit hatte, Zeit für die Patienten!,.. Zeit die man kaum noch in der Pflege hat,..
Aber auch das ist halt wieder nur relativ,..denn ohne Weiterbildungen und fachliches Wissen, (auch seitens der Leitung) kommt man eben auch nicht weit..
Und stößt nach Seniorritas Erfahrung auf taube Ohren wenn man bestimmte Probleme anspricht..
die Quittung kommt dann spätestens in ein paar Jahren, wenn die Patienten ausbleiben..
Bei manch einem gehts in diesem Beruf halt doch nur ums liebe Geld..
Ob es woanders besser ist, dass weiß man sowieso erst nach einer Weile,..
Seniorrita ist jedenfalls gespannt wie das alles weitergeht..
Wie schon beschrieben ist das wohl die bekannteste Form, und auch die häufigste.
Für junge Berufsanfänger ist die ambulante häusliche Altenpflege oft die einzige Chance Erfahrungen im Beruf zu sammeln. Pflegedienste schießen wie Pilze aus dem Boden, und bieten auch vielen Berufsanfängern mit einem durchschnittlichen Abschluss einen Job.
Für mich war immer klar dass ich frühestens nach ein paar Jahren Berufserfahrung in diesem Bereich arbeiten werde, denn im Grunde ist man auf sich allein gestellt und muss Entscheidungen in Situationen treffen die man dann oftmals noch nicht erlebt hat.
Ihr fragt warum es so viele Altenpflegekräfte gibt die im Grunde keinen wirklichen Plan von ihrer Arbeit haben?
..Dies ist einer der Gründe..
Ein weiterer ist dass man in der Ausbildung meist schon voll mitarbeitet und sich kaum noch einer die Zeit nimmt (nehmen kann) zu schauen ob dass denn auch alles so richtig ist, was der Auszubildende da so alles macht.
Aber das ist wieder ein anderes Thema.
Wie sieht also so ein Arbeitstag beispielsweise aus?
Dienstbeginn ist im Hauptgebäude des Pflegedienstes, dort schnappt man sich dann den Routenplan für die Schicht. Dann noch benötigtes Material wie Desinfektionsflasche, Handschuhe, etc. einpacken und es kann losgehen.
Wenn man Glück hat hat, bekommt man zu Schichtbeginn einen Dienstwagen gestellt, mit dem man dann zu seinen Patienten fährt und in den viel zu kleinen Kofferraum mit ganz viel Glück auch einen Bettverkürzer oder ähnlich klobige unsinnige Dinge verstauen kann..
Wenn man allerdings Pech hat, hat sich diesen schon die Kollegin geschnappt die keinen Kratzer in ihr eigenes Auto machen will, und man muss aufs eigene Gefährt ausweichen.
Dann geht´s los, (morgens kurz nach 6 in Deutschland) Hauptstraße 1 im Zentrum rechts, weiter im Zentrum nach links,.. als nächstes etwas außerhalb gelegen zu Frau Fix, 30-ger Zone durch die Stadt.. das wäre am kürzesten, aber dauert auch länger,..
es sind nur 5 min. Fahrzeit geplant.. also Autobahn,..130 Sachen,.. in 4 Min bin ich da und um ein Photo reicher,.. (letztens war hier doch noch kein Tempolimit..)
1 Minute gut gemacht, die geht mir jetzt flöten bei der Parkplatzsuche.. 3 mal um die Wohnsiedlung..
Nach 10 Minuten stehe ich bei Frau Fix in der Wohnung..
“Sie kommen immer so spät..jetzt hab ich mich schon angezogen!”
Okay noch schnell Insulin verabreichen und dass dann noch fix in der Akte abstricheln und signieren.
15 Patienten später denke ich kurz über eine Mittagspause nach.. die ich letztlich in meinem kleinen Smart verbringe und schnell in meine Schnitte beiße,..
Jetzt aber schnell, die Arztpraxen schließen gleich, und es müssen doch noch Rezepte und Überweisungsscheine von 3 Ärzten abgeholt werden,..
Mittlerweile ist es nach 1 und es sind noch gut 2 Stunden Zeit bis ich wieder los muss..quasi zur Spätschicht und wieder um die 20 Patienten auf einer Tour..
Heim fahren lohnt sich nicht also wird gemacht was halt grad so anfällt..
Teildienst nennt sich das.. Und ist eines der unvorteilhaften aber leider sehr oft praktizierten Dinge in der ambulanten Pflege..
Okay, dann hab ich wenigstens mehr freie Tage…
Wer aber wirklich mal in der häuslichen Pflege gearbeitet hat, weiß das 5 freie Tage im Monat und weniger, keine Seltenheit sind..
Und dann gibt´s noch die Bereitschaftsdienste ,.. in denen man dann Nachts um 2 zu Frau “Langweilig” gerufen wird weil sie mal wieder den Notrufknopf gedrückt hatte und nicht ans Telefon geht,.. damit sie einen dann mit einem.. “Oh Schwester, schön dass sie da sind,.. mir ging es nicht gut,..” empfangen kann.
.. “Aber jetzt ist schon viel besser,..
..wollen sie einen Kaffee?..
hab ich extra für sie gemacht!”
Auch 10 grad Minus oder Dauerregen sind nicht witzig wenn man den ganzen Tag zwischen Auto und Wohnungen hin und her sprintet..
Und wie es ist in der Hitze ohne Klimaanlage zu fahren kann sich derzeit wohl auch jeder denken..
Aber zum Glück gibt es auch genug schöne Momente, neben zugemüllten Wohnungen die nach dem Saubermachen den nächsten Tag wieder genau so aussehen…
Oder nörgelnden Patienten.. (die ja überall zu finden sind)..
Da gibt es die Frau die ab und zu mal ein frisches Brötchen und immer eine Tasse heißen Kaffee für Seniorrita bereitstehen hat, oder der ältere Herr der Seniorrita bei dieser Hitze immer ein kleines kühles Eis spendiert..
Oder die nette Kollegin, die Seniorrita auch mal das Dienst-Auto überlässt und statt dessen ihr eigenes nimmt..
Leider fuhr ihr jemand eine Delle in den Wagen und es lief nun über Ihre Versicherung..
..und so gäbe es wohl noch etliches an Erfahrungen zu schreiben..
Fakt ist also:
- das man in diesem Bereich oft allein arbeitet, Kollegen sieht man meist nur zu den Übergabezeiten, oder an der Ampelkreuzung gegenüber.. In Einzelfällen habe ich auch schon erlebt, dass man sich bei besonders schweren Fällen bei einem bestimmten Patienten trifft
- Je nach Pflegedienst sind auch die Aufgaben für Fachkräfte breit gefächert.
-> Mädchen für alles (vom Putzen bis Injektionsgabe)
..oft in den kleinen privaten Pflegediensten zu finden
-> hauptsächlich Pflege und medizinische Versorgung (für´s reinigen usw. gibts hier Hauswirtschafter)
..die gängige Praxis
-> fast ausschließlich medizinische Versorgung (Verbandswechsel, Medigabe, Injektionen und schwierige Pflegefälle)
..wohl eher in größeren etablierten Pflegediensten zu finden.
- die Arbeitszeiten sind nicht vergleichbar mit denen im Pflegeheim oder in Kliniken, (oft sind Pflegedienste kleine Privatunternehmen im Aufbau) also erwartet keinen normalen 8 Stunden Arbeitstag
-> oft hat man Teildienste, auch gängige Praxis 12 Tage am Stück und 2 Wochenenden frei im Monat
- die Fluktationsrate ist dementsprechend hoch, denn lange hat man dazu keine Lust, und wenn doch- wird krank gemacht (das freut dann den Kollegen, der nach 12 Tagen Dienst mal frei gehabt hätte..)
- Geld.. gibt es von “ganz gut” bis.. “mal schauen was der Mindestlohn bringt” alles..
- Weiterbildungen bekommt man in der Regel auch, die Qualität mag je nach Unternehmen schwanken
- wenn man als “Neuling” einen festen Patientenstamm bekommt würde ich das als Glückstreffer bezeichnen.
Die Regel ist wohl eher das man erstmal der “Springer” ist und quasi die Patienten nimmt die halt grad so anfallen. Wen man Glück hat, also jeden Tag eine andere Route,.. (das richtige für diejenigen die Abwechslung mögen)
- die Dokumentation unterscheidet sich etwas von der im Pflegeheim, liegt zum Großteil daran dass die Ansprüche an ambulante Pflegedienste und Heime verschieden sind.
…noch Fragen?
Ambulante Pflege..?
Ja klar, dass sind die kleinen Smart´s und Kia´s die man überall in den Straßen umherfahren sieht. Die fahren zu den alten und kranken Menschen und machen das, was halt gemacht werden muss..
Was das ist?… Gute Frage eigentlich…
Von außen betrachtet ist ambulante Pflege meist ein großer Dschungel aus den Angeboten verschiedenster meist privater Pflegedienste. Mit ebenso unterschiedlichen Bandbreite von angebotenen Leistungen und Preisen.
Betreuung zu Hause, Kurzzeitpflege, betreutes Wohnen..(Ist 24h am Tag jemand da?.. oder kommt nur jemand im Notfall?..)
Und was ist alles in den Kosten beinhaltet?
Welche Leistungen sind inbegriffen?
Selbst in den Medien wird meist nur geraten sich gut zu informieren und beraten zu lassen da die Angebotsvielfalt doch recht groß und unterschiedlich ist.
Aber wenden wir den Blick ausnahmsweise mal weg von den Pflegebedürftigen und deren Angehörigen und richten ihn auf diejenigen die das ganze am laufen halten..
..die Pflegekräfte…
Was hat man zu erwarten wenn man sich für einen Job in der ambulanten Pflege bewirbt..?
Bedeutet das immer auch automatisch das man sich hier für einen Job entscheidet bei dem man Sommer wie Winter im kalten oder heißen Auto sitzt und seine pflegebedürftigen Patienten “abfährt”..?
Ich erlaube mir einfach mal die Einteilung in 3 Gruppen:
1. Ambulante häusliche Pflege (wohl am bekanntesten und am meisten genutzt)
-> Betreuungsbedürftige Menschen bekommen die nötige Hilfe und Pflege in der eigenen Wohnung, (Auto ist hier von Vorteil
)
2. Betreutes Wohnen – Pflegekräfte sind nicht 24h vor Ort
-> im Grunde ähnlich der häuslichen Pflege, nur das ein Großteil bzw. alle zu pflegenden Personen in einem Haus wohnen und nicht der ganztägigen (24h) Pflege bedürfen.
3. Betreutes Wohnen – 24h vor Ort
-> ähnelt grob betrachtet der stationären Pflege, mit Schichtdienst und allem was dazu gehört..
Anmerkung:
Ich bin jederzeit offen für Ergänzungen oder Berichtigungen im Bereich “Arbeitsplatzanalysen”
Vieles besteht aus eigenen Erfahrungen oder gehörtem,… und wie schon beschrieben ist grad die ambulante Pflege sehr vielschichtig.
..das sind die Leute, die ständig zu hören bekommen:
- “Boah, das könnt ich nicht..”
(Was? ..diesen ganzen Schreibkram?.. da haben wir was gemeinsam!)
- “Du bist echt zu bewundern dass du das kannst”
(Was? ..ein paar Stunden am Tag ältere Menschen um sich zu haben..sie respektvoll zu behandeln und nicht wie unmündige Kinder.. eigentlich sollten wir das alle können)
- “alte Menschen sind doch voll unzufrieden und meckern nur”
(Ja..ab und zu sind wir das alle)
- “Andern Menschen den Arsch abwischen..das könnt ich nicht”
(Ist nicht viel anders als wenn man es bei sich selbst macht, und ich hab sogar noch Handschuhe an! )
..und die Mehrheit denkt wohl..
- dass es dazu nicht wirklich viel Hirn Fachwissen braucht
..und es deshalb dann immer so viele Schlagzeilen von Misshandlungen und sonstigen Skandalen zu lesen gibt
- dass das die Leute sind, die immer heimlich das Mittagessen der Heimbewohner wegessen
- dass im Grunde jeder Altenpfleger/in werden kann der dazu Lust hat
- dass er selbst nie in eine Pflegeeinrichtung möchte, weil er dann nichts mehr selbst entscheiden kann
Hmm.. Du möchtest trotzdem gern diesen Beruf ergreifen, oder hast es schon?
Dann Glückwunsch! Du hast eine Gute Wahl getroffen. ![]()
Neben diesen ganzen Dingen kannst du nämlich wirklich ne ganze Menge lernen, wenn du das möchtest..
Aber das ist schließlich überall so!
Du erlernst Pflegerisches, Mediziniches aber auch deine sozialen Fähigkeiten sind hier gefordert.
Spätestens im Arbeitsalltag lernt man hier einiges an Geduld und Wortgewandtheit hinzu. Es gibt Zeiten in denen man sich und die zu Pflegenden, zu den kleinsten Dingen motivieren muss und man merkt ganz schnell das man ohne Humor nicht weit kommt. Ein Reportoire an bekannten Liedern und eine halbwegs hörbare Stimme wirkt bei manch dementiell erkranktem Bewohner dann wahre Wunder..(ein Liedchen zu Pfeifen tut´s meist aber auch schon.. aber ich schweife ab…
)
Mit soviel Kompetenz und Fachwissen hat man doch den perfekten Beruf erlernt um in möglichst vielen unterschiedlichen Bereichen unterzukommen..
Ob ganz typisch im Pflegeheim oder ambulanten Pflegedienst, kann man mit etwas Glück auch einen Job im Krankenhaus oder einer Behinderteneinrichtung ergattern.
(Aber dazu später einmal mehr)
Bei 3 Jahren Ausbildung und mit dem Abschluss einer medizinisch/pflegerischen Fachkraft hat man natürlich auch einen entsprechend tollen Verdienst..
Nunja.. zumindest theoretisch..
Wie sich das ganze praktisch verhält ist hier nachzulesen:
Seniorrita und der Mindestlohn

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